Ein Meer aus Musik, kulinarischen Genüssen und Begegnungen: Zum 21. Mal verwandelte das EineStadt-Fest die Brucknerallee, Richard-Wagner-Straße und Breite Straße in eine bunte Erlebnismeile.
Von RS-Redakteurin Claudia-Isabell Schmitz
Mönchengladbach – Tausende Gäste feierten das Wochenende über ein Fest, das in diesem Jahr ganz im Zeichen des 50-jährigen Stadtjubiläums stand – und bewies einmal mehr, warum es längst zu einem der beliebtesten Termine im Mönchengladbacher Veranstaltungskalender gehört.

Schon der der Freitagabend zeigte, wie sehr das EineStadt-Fest Menschen verbindet. Schon beim entspannten After-Work-Chillout ließen Besucherinnen und Besucher den Alltag hinter sich, bevor die ersten Live-Acts für Stimmung sorgten. Mit viel Begeisterung wurde die Sängerin Michelle Brehm empfangen, die einst als Finalistin von The Voice Kids auf sich aufmerksam machte und sich inzwischen als feste Größe in der Musikszene etabliert hat.
Höhepunkt des Abends war ohne Zweifel der Auftritt der Jubiläumsband KINGS FOR A DAY. Mit einer energiegeladenen Mischung aus Pop und Rock brachten sie die Menge zum Tanzen und Mitsingen. Ihr Auftritt wirkte wie ein musikalisches Feuerwerk, das den offiziellen Start des Festwochenendes markierte und den Gedanken des Miteinanders greifbar machte.

Neben der Bühne lockte die kulinarische Vielfalt: 27 Gastronomen präsentierten Köstlichkeiten aus aller Welt – von mediterranen Spezialitäten bis hin zu herzhaften Klassikern. Wer durch die Straßen schlenderte, fand nicht nur für den Gaumen etwas, sondern auch für die Augen: Mehr als 25 Kunst- und Handwerksstände boten Schmuck, Mode und kreative Unikate an.
Auch die jüngsten Besucherinnen und Besucher kamen nicht zu kurz: In der „Kids World“ warteten 17 Attraktionen, die Abenteuerlust und Fantasie gleichermaßen beflügelten. Ob Hüpfburgen, Spielstationen oder kleine Shows – das Lachen der Kinder begleitete das Fest an allen Tagen.
Das EineStadt-Fest war in diesem Jahr untrennbar mit dem 50-jährigen Bestehen der Stadt Mönchengladbach verbunden. Ein überdimensionales Herz, durch das Paare und Freundeskreise Erinnerungsfotos machen konnten, wurde zum Symbol des Wochenendes. Viele nutzten die Gelegenheit, auf der ehemaligen Stadtgrenze ein sichtbares „Ja“ zum gemeinsamen Miteinander zu geben – als kleines, aber eindrucksvolles Zeichen für das, was vor einem halben Jahrhundert mit der kommunalen Neugliederung begann.
Das Wochenende zeigte, dass das EineStadt-Fest mehr ist als Musik und gutes Essen: Es ist ein Ort des Austauschs, der Begegnung und des Zusammenhalts. Von der Eröffnung am Freitagabend bis zum Finale am Sonntag war spürbar, wie stark die Idee, Stadtteile und Menschen zu verbinden, auch nach 21 Jahren trägt. (cs)





