Es gibt Sommerfeste – und es gibt Ki Ka Kai a!

Wer glaubt, ein Sommerfest sei nur ein paar Bänke, ein Grill und vielleicht etwas Musik, der war noch nie bei der Karnevalsgesellschaft Ki Ka Kai a 1902 e.V. Denn was die Jecken am Pütterhöfer Weg auf die Beine gestellt haben, war kein einfaches Beisammensein, sondern ein ganzes Zeltlager voller Herz, Lachen und unvergesslicher Momente.
Von RS-Redakteurin Sabrina Köhler und Leo Dillikrath

Bossem – Schon beim Ankommen spürte man, dass hier etwas Besonderes in der Luft lag: bunt flatternde Wimpel, fröhliches Stimmengewirr, Kinder, die auf der Hüpfburg jauchzten, und Erwachsene, die mit einer kühlen Hopfenkaltschorle in der Hand ins Gespräch vertieft waren.

Foto: Rheinischer Spiegel/Leo Dillikrath

Das Programm war abwechslungsreich und jeck zugleich: Kleine Planwagenfahrten ließen die Augen der Kinder leuchten, während die Karnevalisten später gemeinsam im großen Planwagen durch Boisheim rollten. An der legendären „Pommesschmiede“ brutzelte es verführerisch, dazu lockten süße Slush-Eis-Becher, hausgemachter Kuchen und deftige Leckereien vom Grill. Wer lieber in Bewegung blieb, fand am Spieleanhänger reichlich Abwechslung – Langeweile hatte hier keine Chance.

Wenn die Sonne langsam unterging, begann der eigentliche Zauber: Alle trafen sich am knisternden Lagerfeuer. Da wurden Lieder angestimmt, Witze erzählt und Geschichten von früher wieder lebendig. Jung und Alt saßen beisammen, Schulter an Schulter, und man merkte: Hier geht es nicht um große Show – hier geht es um Gemeinschaft.

Foto: Rheinischer Spiegel/Leo Dillikrath

Besonders die Kinder erlebten das Wochenende wie ein Abenteuer: Zelt aufbauen, im Schlafsack einschlafen, am Morgen lachend neben den besten Freunden aufwachen. Für viele war es der Höhepunkt des Sommers – ein kleines Stück Freiheit, mitten in Boisheim.
Und so wurde aus einem „Sommerfest“ ein echtes Erlebnis, das weit mehr war als nur Essen, Trinken und Musik. Es war ein Wochenende voller Toleranz, Freude und echter Nähe, das die Herzen weich machte und Erinnerungen schuf, die bleiben. Ein Fest, das zeigt: Bei der Ki Ka Kai a geht es nicht nur um Karneval – hier wird Familie gelebt, und jeder ist willkommen. (sk)

Foto: Rheinischer Spiegel/Leo Dillikrath