Das Mahnmal Lüsekamp hält die Erinnerung an die schrecklichen Ereignisse im Dezember 1944 wach, als 14 Männer im Alter zwischen 16 und 48 Jahren erschossen wurden, da sie sich nicht zur Zwangsarbeit gemeldet hatten, sondern untergetaucht waren.
Niederkrüchten – Alljährlich findet anlässlich dieses Ereignisses die „Voettocht 30 December“, ein Gedenkmarsch von Roermond zum Gedenkstein, statt. Der Ort atmet somit Geschichte. Zeitgleich ist er ein beliebter Rastplatz für Wanderinnen und Wanderer auf den Routen der „Grenzgeschichte(n)“.
Am Mittwoch erhielt das Umfeld des Gedenksteins nun eine Aufwertung: Martin Wingertzszahn vom Bundesforst pflanzte gemeinsam mit Gemeindeförster Simon Gossen im Auftrag der NRW-Stiftung zehn Wacholderpflanzen rund um das Mahnmal. Diese waren zuvor im Elmpter Schwalmbruch geerntet und in einer Baumschule herangezogen waren.
Neben der optischen Aufwertung verbinden die beiden Förster mit der Pflanzung auch eine Hoffnung: So soll der Wacholder sich langfristig in der umgebenden Landschaft ausbreiten. Der Anfang hierfür ist nun gemacht. (opm)





