Musiklegende Suzi Quatro wurde mit tosendem Jubel belohnt

Sie ist nun wirklich keine Unbekannte. Suzi Quatro war die Erfolgsrockerin der 70er-Jahre und lässt auch heute noch die Bühne erbeben.
Von RS-Redakteurin Ebru Ataman

Mönchengladbach – Eine Musiklegende, ein spektakuläres Konzert … eigentlich ist damit schon alles gesagt. Viel schwieriger ist es nämlich die mitreißende Power und das Feeling, das Rocklegende Suzi Quatro beim Stopp während ihrer Europatournee mit in die Gladbacher RedBox brachte, in passende Worte zu fassen. Am Mittwoch dieser Woche sorgte die Sängerin, die 1971 mit dem Nummer-Eins-Hit „Can the Can“ berühmt wurde, für einen garantiert unvergessen Abend nicht nur bei eingefleischten Fans.

Foto: Rheinischer Spiegel/Sabine Jandeleit/Maris Rietrums

Die erste Bassistin, die es zum echten Rockstar geschafft hat, wuchs in einer sehr musikalischen Familie auf, stand zunächst mit der Jazz-Band ihres Vaters auf der Bühne. Mit 14 Jahren gründete sie gemeinsam mit ihrer Schwester Patti eine reine Girl-Band. Hier spielte sie zunächst den Bass, wurde dann zur Lead-Sängerin. Sieben Jahre dauerte dieser musikalische Abschnitt ihres Lebens. 1973 veröffentlichte sie ihr erstes Studioalbum „Suzie Quatro“, das in Deutschland bereits vier Mal Gold-Status erreichte.

Mit Hits wie „48 Cash“, „Too Big“, „Devil Gate Drive“, Daytona Demon“, „The Wild One“, „She’s in Love With You“, „Mama’s Boy“, „If You Can’t Give me Love“ oder „Stumblin in“, im Duett gesungen mit Chris Norman, schuf sich das Energiebündel den bleibenden Kultstatus. Seit über 50 Jahren steht die Amerikanerin auf der Bühne und veröffentlicht bis heute stetig neue Songs. 2021 überzeugte sie mit dem neusten Album „The Devil In Me“, welches natürlich auf der aktuellen Europatournee nicht fehlen darf. (ea)

Foto: Rheinischer Spiegel/Sabine Jandeleit/Maris Rietrums