Landwirte sorgen für strahlende Kinderaugen

Für strahlende Kinderaugen, einen Lichtblick in der dunklen Jahreszeit und vorweihnachtliche Stimmung sorgten die bunt beleuchteten Traktoren, die am Nikolaustag Halt vor dem Kinderhaus des Allgemeinen Krankenhauses (AKH) Viersen machten.

Viersen – Im Gepäck hatten Landwirt Gregor Optendrenk und seine zwei Kollegen nicht nur Nikolaus und Knecht Ruprecht, sondern auch 150 Schoko-Nikoläuse, die sie an die Kinder und Mitarbeitenden verteilten. Die drei Landwirte aus der Region beteiligten sich an der bundesweiten Aktion „Ein Funken Hoffnung – ohne Bauern geht es nicht“. Bereits zum dritten Mal sorgte der beleuchtete Konvoi für große Freude bei Groß und Klein. Eine 24-jährige Patientin des Kinderhauses war besonders glücklich über die Weihnachtslieder, was sie über einen Computer, den sie mit ihrem Muskelzucken bedient, eifrig kommunizierte. „Was für eine wunderbare Aktion“, freute sich AKH-Geschäftsführer Dr. Thomas Axer. Und Ingrid Quasten, Pflegedienstleiterin im Kinderhaus, ergänzt: „Die Wertschätzung, die schön geschmückten Traktoren – für uns alle hier ist der Besuch ein echtes Highlight in der Adventszeit.“

Der mitgebrachte Tannenbaum wurde anschließend gemeinsam im Atrium des Kinderhauses liebevoll geschmückt. In den kommenden Tagen wird noch die Krippe aufgebaut, um am kommenden Sonntag Kerzen zur Erinnerung an alle, die noch vor dem Erwachsenalter verstorben sind, anzuzünden. Damit beteiligt sich das Kinderhaus des AKH am „Worldwide Candle Lighting“, einer Initiative mit der sich die Trauernden weltweit verbinden. (opm)

Landwirte mit bunt geschmückten Traktoren besuchten das Kinderhaus des AKH Viersen. Im Rahmen der Aktion „Ein Funken Hoffnung“ verschenkten sie Schoko-Nikoläuse an die Kinder und Mitarbeitenden. Foto: Kaspar Müller-Bringmann